Medizinsche Aspekte beim Triathlon

Im Triathlon muss der Athlet drei Ausdauerwettkämpfe (Schwimmen, Radfahren, Laufen) bestreiten. Zusätzlich hat der Athlet, je nach Wettkampf, nur eine sehr kurze Zeit für den Wechsel zwischen den Sportarten und somit auch nur eine kurze Erholung.

Vor allem besser trainierte zeigen eine größere kardiovaskuläre “response” auf. Die Erfahrung spielt ebenfalls eine Rolle inder physiologie, da erfahrene Athleten ihren eigenen Körper besser einschätzen können.

Die physiologischen Parameter sind ebenfalls von der Wettkampflänge stark abhängig. In der Langdistanz (3.8 km schwimmen, 180 km radfahren, 42 km laufen) ist der Athlet mehr als 8 Stunden unterwegs. Bei kürzeren Wettkämpfen (Sprint oder Kurzdistanz) erfährt der Athlet u.a. kaum eine Erholungsphase in der Wechselzone. Die folgenden medizinischen Aspekte können somit einen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit für Triathlen im Wettkampf haben:
– Erschöpfung
– Dehydrierung
– Muskelkrämpfe
– Hypothermie
– Hitzeeinwirkung
– Hyponatriämie
– Haltungshypotonie
– übermäßige Belastung durch ultraviolette Strahlung
– Muskel-Skelett-Verletzungen und kleinere Trauma
– bakterielle Infektion durch Belastung mit kontaminiertem Wasser
– eine Vielzahl von gastrointestinalen (GI) Problemen
– Immunsuppression nach dem Rennen
– Erschöpfung des sympathischen Nervensystems
– Hämolyse.

Die genaue Betrachtung der medizinischen Aspekte in den einzelnen Disziplinen werden separat behandelt.